Workshops für junge Menschen im Freiwilligendienst (FSJ) oder Bundesfreiwilli­gendienst (BFD)

Ein Freiwilligendienst bringt viele neue Erfahrungen mit sich – spannende Begegnungen, Verantwortung, aber auch herausfordernde Situationen.

In unseren Workshops wollen wir mit jungen engagierten Menschen an Themen wie Antimuslimischen Rassismus, Toleranz, Demokratie und Mediennutzung arbeiten. Dabei schaffen wir Raum, um über Diskriminierungserfahrungen zu sprechen, bauen Vorurteile rund um den Islam ab und sensibilisieren für religiös begründeten Extremismus.

Die Workshops sind kostenfrei und werden landesweit in Schleswig-Holstein angeboten.

Workshopangebote

Soziale Medien sind ein zentraler Bestandteil der Lebenswelt junger Menschen. In diesem Workshop schauen wir uns an, wie extremistische Akteur*innen Plattformen wie TikTok oder Instagram nutzen, welche Rolle Fake News spielen und wie antipluralistische Inhalte verbreitet werden. Gemeinsam reflektieren wir Risiken, Nutzungsmotive und entwickeln praktische Handlungsmöglichkeiten.

Während dieser Fortbildung beschäftigen wir uns zunächst mit der Abgrenzung der Weltreligion Islam und der politischen Ideologie des Islamismus. Wir besprechen Begrifflichkeiten wie Radikalisierung und Extremismus, um eine gemeinsame Arbeitsgrundlage zu schaffen. Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf dem Phänomenbereich des Salafismus, einer zentralen Unterströmung des Islamismus. Wir analysieren anhand von aktuellen Propagandavideos die Risiko- und Anziehungskräfte, welche diese Ideologie insbesondere für junge Menschen attraktiv machen und betrachten mögliche Anzeichen für Radikalisierungsprozesse. Zum Abschluss erarbeiten wir gemeinsam Handlungsoptionen für den pädagogischen Alltag und nutzen hierfür konkrete Fallbeispiele.

Muslim*innen erleben in Deutschland oft Ausgrenzungen, Anfeindungen oder Diskriminierung. In diesem Workshop setzen wir uns gemeinsam damit auseinander, was antimuslimischer Rassismus ist, wie negative Bilder über „den Islam“ entstehen und in der Gesellschaft weitergetragen werden.
Anhand konkreter Beispiele reflektieren wir die Perspektiven Betroffener und überlegen gemeinsam, wie ihr im Alltag – in der Einsatzstelle, in der Freizeit oder im persönlichen Umfeld – aktiv gegen Antimuslimischen Rassismus werden könnt.

Treten Sie gerne telefonisch (0431 – 73 94 926) oder per E-Mail unter veranstaltung.provention@tgsh.de mit uns in Kontakt. Alle Angebote sind kostenfrei, da wir vom Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein sowie vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert werden.