Beratung von Fachkräften
Sie sind eine Fachkraft aus dem Bereich Schule, Kinder- und Jugendhilfe oder einem ähnlichen Berufsfeld, in dem Sie mit jungen Menschen in den Kontakt kommen? Sie haben Veränderungen an Personen aus Ihrem Berufsalltag bemerkt, von denen Sie nicht sicher sind, ob sie Anzeichen für eine Radikalisierung sein könnten? Bestimmte Aussagen oder Handlungen bereiten Ihnen Sorgen?
Wir unterstützen Sie gerne bei der Einschätzung der Situation und beim weiteren Vorgehen. Da es für eine Radikalisierung bei Jugendlichen keine allgemeingültige Checkliste und auch kein für jeden Einzelfall passendes Vorgehen gibt, bieten wir kostenfreie aufsuchende Beratung vor Ort an, d. h. wir können auf Wunsch in Ihre Einrichtung kommen und gemeinsam schauen, was hinter den möglicherweise provokanten, problematischen oder abwertenden Aussagen und Handlungen stecken kann. Da uns bewusst ist, dass vor allem Lehrkräfte nicht über unbegrenzte zeitliche Ressourcen verfügen, bieten wir in Absprache mit Ihnen außerdem an, persönlich mit dem betroffenen Jugendlichen/Schüler*in oder dessen Familie ins Gespräch zu gehen, bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum. Einige Fälle betreuen wir über mehrere Jahre hinweg.
Unser Ziel ist es, Ihnen Unsicherheiten im Umgang zu nehmen und Ihre Handlungsfähigkeit zu stärken. In der Beratung mit Ihnen können wir Sie unterstützen, wie Sie Ihre bereits vorhandene sozialpädagogische Expertise sowie Ihr berufliches Erfahrungswissen nutzen können, um die Beziehung zum Jugendlichen/Schüler*in/Klient*in zu stärken.
Auf Wunsch kann die Beratung anonym erfolgen. Wir leiten die Beratungsanfragen nicht an Sicherheitsbehörden weiter, dies wäre nur bei einer glaubwürdigen Ankündigung einer schweren Gewalttat erforderlich. Im Fokus steht bei uns der pädagogische Umgang mit der Situation.
Was bieten wir in der Beratung an?


