Stellenausschreibung

Projektmitarbeiter*in für die

FACHSTELLE LIBERI „Aufwachsen in salafistisch geprägten Familien“

Sozialarbeiter*in, Psycholog*in oder (Sozial-)Pädagog*in

für die Fachstelle Liberi – Aufwachsen in salafistisch geprägten Familien

Gesucht wird ein*e Psycholog*in, Sozialarbeiter*in, (Sozial-)Pädagog*in (38 Stunden pro Woche) für die bundesweit ausgerichtete Fachstelle Liberi – Aufwachsen in salafistisch geprägten Familien (Büro in Kiel). Sie ist ab Mitte März zu besetzen und vorerst bis zum 31.12.2021 befristet. Die Fachstelle Liberi hat ihre Arbeit 2019 aufgenommen und eine Weiterführung des Projekts nach 2021 wird angestrebt. Wir bitten um möglichst zeitnahe Bewerbungen. Die Entlohnung orientiert sich an TV-L E11 bei entsprechender Qualifikation.

 

Aufgaben:

  • Planung und Durchführung von themenrelevanten Fachtagungen, Fachgesprächen und Fortbildungen für Multiplikator*innen und Berater*innen im Bereich des religiös begründeten Extremismus sowie zum Themenfeld Kinder in islamistisch und salafistisch geprägten Familienkontexten
  • telefonische und persönliche Beratung von Fachkräften und Sozialraumakteur*innen, u.a. zur Einschätzung des Gefährdungsrisikos bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung
  • Durchführung themenrelevanter Fachvorträge sowie Beteiligung in unterschiedlichen Arbeitsgruppen
  • Unterstützung im Präventionsnetzwerkaufbau, sowie weiterer Netzwerkarbeit zu Behörden, Ämtern und anderen zivilgesellschaftlichen Trägern

 

Das bringen Sie mit:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor/Master/Diplom) im Bereich Psychologie, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik oder anderen relevanten Fachbereichen
  • hohes Maß an Selbstständigkeit und Organisationsfähigkeit
  • ausgeprägte soziale und interkulturelle Kompetenzen sowie Diversity-Kompetenz / Teamfähigkeit
  • sehr gute mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten sowie Sozialkompetenz
  • Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und die Bereitschaft zu reisen und, falls erforderlich, abends und am Wochenende, zu arbeiten
  • gute Kenntnisse in MS Office

 

Darüber hinaus wären wünschenswert:

  • Vorerfahrungen im Bereich der Präventions- und Interventionsarbeit zu religiös begründetem Extremismus
  • Vorkenntnisse im Bereich der frühkindlichen Pädagogik sowie zu den Themenschwerpunkten Trauma und Resilienzförderung
  • Erfahrungen in der Konzipierung, Planung und Durchführung von Vorträgen und Veranstaltungen verschiedener Formate (Erwachsenen-und Jugendbildung)
  • Arbeitsrelevante Fort-und Weiterbildungen (Interkulturelle*r Trainer*in, Antigewalt-und Deeskalationstraining, systemische Beratung, Insoweit erfahrene Fachkraft gem. § 8a SGB VIII etc.)
  • Erfahrung in der Beratung im sozialen Bereich (z.B. in den Kontexten Sucht, Gewalt, Krisenbewältigung, Seelsorge)
  • relevante Sprachkenntnisse (Arabisch, Persisch, Türkisch, Russisch, etc.)
  • Führerschein der Klasse B

 

Wir bieten:

  • Fortbildungen für Mitarbeiter*innen
  • regelmäßige Einzel- und Teamsupervision
  • ein leistungsstarkes, motiviertes und vielfältiges Team mit offener Kommunikationskultur und gegenseitiger Unterstützung
  • abwechslungsreiche Tätigkeit an der Schnittstelle von Sozialarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und politischem Zeitgeschehen

 

Weitere Informationen zur Fachstelle Liberi finden Sie auch auf unserer Homepage: https://provention.tgsh.de/project/liberi/.

 

Wir fördern und leben die berufliche Gleichstellung, daher freuen wir uns besonders auf Bewerbungen von Frauen, Menschen mit Schwerbehinderung sowie Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf sowie Zeugnisse) per E-Mail zum nächstmöglichen Zeitpunkt an folgende Adresse: bewerbungen@tgsh.de (z.H. Herrn Dr. Cebel Küçükkaraca)